“Das ist ein echter Meilenstein”

Posted by admin on 16/01/10 in KFV Gifhorn

Bei der Feuerwehr im Heidland laufen die Arbeiten für das neue Katastrophenlagezentrum auf Hochtouren.

GIFHORN. Ein Zug entgleist im ICE-Tunnel bei Isenbüttel, die Heide steht in Flammen, Gifhorn wird von einer schweren Überschwemmung getroffen. Um auf derlei extreme Situationen optimal reagieren zu können, erhält der Kreis jetzt ein Katastrophenlagezentrum.

Ende Januar soll die Einrichtung im Heidland in Betrieb gehen. Derzeit wird die Technik installiert. Kreisbrandmeister Willi Aldinger: “Das Lagezentrum ist für uns ein echter Meilenstein.” Unter einem Dach werden sich dann im Heidland Rettungsleitstelle, Katastrophenstab und Kreisverbindungskommando der Bundeswehr befinden.

Und so funktioniert das Zentrum im Ernstfall: Zunächst muss der Landkreis Katastrophenalarm auslösen. Dann dauert es maximal 45 Minuten, bis die Mitglieder des Stabes, der insgesamt aus 35 bis 40 Helfern besteht, im Lagezentrum an ihren Plätzen sitzen.

Etwa 18 Helfer lösen sich im Schichtbetrieb ab. Aldinger: “Ein Katastrophenfall kann sich ja durchaus auf mehrere Tage erstrecken.” Parallel zum Stab treffen die Mitglieder der Koordinierungsebene ein. Dazu zählen Polizei, DRK, THW und auch Notfallseelsorger.

Der große Vorteil sei nun, freut sich der Kreisbrandmeister, dass es zwischen Katastrophenstab, Leitstelle und Verbindungskommando nur noch kurze Wege gebe. Mehr noch: Die gesamte Kommunikation, vor allem mit den Kräften am Einsatzort, wird elektronisch erfolgen. Erhebliche Zeitvorteile und leichtere Abstimmung seien die Folge.

Voraussetzung ist allerdings eine fundierte Ausbildung der Helfer im Zentrum. Und auch die Kräfte draußen am Einsatzort müssen eine detaillierte Schulung erhalten, sonst bringt der genaueste Einsatzbefehl auf dem Laptop im Feuerwehrwagen letztlich nichts. Aldinger: “Sobald das Lagezentrum steht, starten wir daher mit der Schulung.” Koordinatoren des Katastrophenstabes werden der Isenbütteler Siegfried Renner und der Müdener Herbert Prost sein.

Wie sich das Lagezentrum langfristig entwickelt, darüber ließe sich nur schwer eine Prognose erstellen, sagt Aldinger. Fest stehe, dass noch weitere Umstrukturierungen, wie es sie derzeit durchs Zusammenlegen von Leitstellen gebe, zu erwarten seien.

Sorge bereitet dem Kreisbrandmeister die personelle Entwicklung bei den Freiwilligen Feuerwehren: Gut 5000 Mitglieder zählen die 105 Wehren im Kreis – Tendenz fallend. “Wir müssen mehr Anreize für eine Mitarbeit bei uns setzen”, sagt der Kreisbrandmeister.

Allerdings sei es immer schwerer, angesichts immer flexiblerer Arbeitszeiten und hoher beruflicher Belastung, mit denen es viele Menschen in der Region zu tun hätten, Interessenten für eine aktive ehrenamtliche Mitarbeit in der Wehr zu gewinnen.

«(jr) „Die Einführung des Digitalfunks ist eine längerfristige Angelegenheit“, erklärte Gerhard Pörschke von der Kreisverwaltung im Ausschuss für Feuerschutz und Rettungswesen.
PoerschkeNicht vor 2013 werde die neue Technik „in der Fläche“ und damit auch im Landkreis Gifhorn bei der Feuerwehr und im Rettungswesen zum Einsatz kommen. »Das Digitalfunknetz, so der bisherige Plan, soll zwar schon bis 2012 eingerichtet werden. „Zunächst soll es dann aber von der Polizei erprobt werden“, so Pörschke. Erst danach sind die „nicht-polizeilichen“ Teilnehmer dran. Der Landkreis Gifhorn bewerbe sich allerdings um eine Teilnahme an einer vorherigen Erprobungs-Phase, bei der einige Digitalfunkgeräte an Nicht-Polizeikräfte ausgegeben werden. Ob Gifhorn Geräte bekommt, bleibe indes abzuwarten. Wenn ja, wird der Schönewörder Ortsbrandmeister Rolf Feldmann in seiner Funktion als „Einführungsbeauftragter Digitalfunk“ und Funkausbilder die Erprobung der Geräte durch die Feuerwehr verantwortlich leiten. Die Investitionskosten für den Landkreis bei der Einführung des Digitalfunks, „die noch ein wenig dauern wird, die aber auch niemand mehr aufhalten kann“, könnten noch nicht beziffert werden, erklärte Pörschke: „Es ist noch offen, wie viele Funkgeräte in Fahrzeugen und wie viele Handgeräte gebraucht werden.“ Die jährlichen Betriebskosten für den Digitalfunk bezifferte Pörschke auf etwa 60.000 Euro pro Jahr.

Crash-Wagen: Training für den Ernstfall

Posted by admin on 21/09/09 in Presse AZ
«(hik) Schulung auf hohem Niveau: Die rund 150 Einsatzkräfte von Rettungsdiensten und Feuerwehren kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, sogar aus Meran waren sie angereist. Ihr Ziel: Fortbildung in Theorie und an Crash-Fahrzeugen, um während der Gifhorner Rettungstage für den Ernstfall zu trainieren. »„Wir sind ausverkauft“, freute sich Kreisbrandmeister Willi Aldinger über die Resonanz dieser Veranstaltung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gifhorn. Bundesweit habe diese „Messe für Rettung und Sicherheit einen guten Namen“, bekräftigte Landrätin Marion Lau. Ein Auto ist frontal gegen ein Hindernis geprallt oder seitlich von einem Baum eingedrückt worden, die verletzten Insassen müssen schnell und schonend aus dem Fahrzeug befreit werden: Diesem Szenario galt das Hauptaugenmerk der Veranstaltung – der Rettung eingeklemmter Insassen aus Autos und Transportern. Sicherung des Fahrzeugs, Einsatz des Rettungsgerätes, die Auswirkungen neuer Fertigungsverfahren und Werkstoffe in der Kfz-Produktion wurden thematisiert. In der Praxis galt es Hand anzulegen: An sieben Übungsstationen trainierten die Rettungskräfte den Umgang mit hydraulischen und elektrischen Geräten an vorab realistisch deformierten Wagen – an Crash-Fahrzeugen. Firmen gaben zudem einen Überblick über alternative Antriebstechnologien. Im Rahmen einer Industrieausstellung wurden moderne Feuerwehrfahrzeuge präsentiert. Ohne Hilfe der Wehren aus Gifhorn und Triangel und die Unterstützung des Technischen Hilfswerkes wäre diese Veranstaltung nicht machbar gewesen“, zollte Aldinger den ehrenamtlich Aktiven sein Lob. Lau hob zudem die „Unterstützung vieler Hersteller aus der Region“ hervor.
21.09.2009 / AZ Seite 13 Ressort: GLOK

Gifhorner Rettungstage 2009

Posted by admin on 10/06/09 in KFV Gifhorn

“Fortbildungsveranstaltung für Feuerwehren und Rettungsdienste zum Thema „Patientenorientierter Rettung“.
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«(rn) Große Ehre für Willi Aldinger: Der Internationale Feuerwehr-Führungs- und Offiziersverein 50 plus (IFFOV) wählte den Gifhorner Kreisbrandmeister einstimmig zum neuen Vize-Vorsitzenden und verlieh ihm das Bronzene Ehrenabzeichen. Der deutsch-schweizerische Verein traf sich am Samstag zur Versammlung in der Gifhorner Feuerwehrzentrale. »Aldinger bildet jetzt zusammen mit dem Vorsitzenden Peter Krick aus Bingen-Kempten und Geschäftsführer Reinhard Otte aus Wolfsburg das Führungstrio des Vereins. Der Kreisbrandmeister stellte den Gästen aus Deutschland und der Schweiz das Feuerwehrwesen im Landkreis Gifhorn vor: In 105 Ortsfeuerwehren verrichten rund 5000 Aktive ihren Dienst, zehn Prozent davon sind Frauen. „In Führungspositionen sind bisher nur wenig. Aber wir arbeiten daran“, sagte Aldinger. Im Kreisgebiet mit 172.000 Einwohnern gibt es 73 Jugendfeuerwehren mit gut 1400 Mitgliedern. Und die sind im Vergleich weit vorne: „Wir stellen zwölf Jahre in Folge den Deutschen Meister oder den Vizemeister“, so Aldinger. Für ihre Arbeit benötige die Feuerwehr aber mehr: „Auch der Geräte- und Fahrzeugbestand muss stimmen“, so Aldinger. Gifhorns Stadtbrandmeister Alfred-Torsten Sauerbrei sagte, dass die Wehren gut ausgestattet seien. Das ist aber nicht überall der Fall. Dann kommt der IFFOV ins Spiel: Der Verein unterstützt Feuerwehren fachlich und materiell im deutschsprachigen Raum und in Osteuropa.
25.05.2009 / AZ

Hannover (tj). Der Mai ist gekommen und mit dem Wonnemonat ein Verbot für den Gebrauch so genannter „Himmelslaternen“, bei denen die Luft mit einer offenen Flamme aus festen, flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen erwärmt wird, damit sie nach oben steigen. So steht es in einer Verordnung, die vom niedersächsischen Innenminister Uwe Schünemann unterzeichnet worden ist. Verstöße werden nach dem Niedersächsischen Brandschutzgesetz mit einer Geldbuße bestraft, die bis zu 5 000 Euro betragen kann. Der Verkauf dieser Heißluftballone aus Reispapier dagegen ist nicht verboten.

Ist eine so genannte „Himmelslaterne“ erst aufgestiegen, kann niemand mehr Richtung und Höhe beeinflussen. Die Heißluftballone können eine Flugstrecke von mehr als fünf Kilometern zurücklegen, sie erreichen eine Flughöhe von bis zu 400 Metern. Nach der Landung besteht Brandgefahr.

Wie groß diese Gefahr ist, beweisen ein Garagenbrand im Herbst 2008 in Braunschweig und ein Dachstuhlbrand am Neujahrstag 2009 in Bad Harzburg.

«(ust) „Fahrer-Engpässe“ bei Brandeinsätzen soll es zukünftig für die Blauröcke nicht mehr geben. „Der so genannte Feuerwehrführerschein ist auf dem Weg“, berichtet CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Nerlich. »Landesbehörden dürften somit künftig den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren Fahrtberechtigungen für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen – und nicht wie ursprünglich angedacht bis 4,25 Tonnen – erteilen. Die dazu notwendige Zusatzausbildung könne von den Feuerwehren intern angeboten werden, erläutert der CDU-Politiker weiter. Der Feuerwehrführerschein sei die Lösung einer Problematik, auf die Vertreter von Feuerwehren und auch mehrere Bürgermeister mehrfach hingewiesen hätten, so Nerlich. Sei früher ein normaler Autoführerschein ausreichend gewesen, um Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen zu steuern, müsse nach EU-Recht inzwischen ein kostspieliger Führerschein der Klasse C1 erworben werden. „Für Einsatzfahrzeuge standen so immer weniger Fahrer zur Verfügung“, erläutert Nerlich. Er hofft nun, dass die Fahrerlaubnisverordnung mit den konkreten Bestimmungen vom Bundesverkehrsminister zeitnah geändert wird, „damit alle Betroffenen möglichst rasch von der neuen Regelung profitieren können“. „Für die Wehren eine wichtige Neuregelung“, ist auch Kreisbrandmeister Willi Aldinger zufrieden.
28.04.2009 / AZ Seite 13 Ressort: GLOK

Feuerwehrleute sind äußerst beliebt!

Posted by admin on 07/04/09 in KFV Gifhorn

STUTTGART (chart-king.de) - Feuerwehrleuten kann man vertrauen! Dieser Meinung sind nach wie vor 93 Prozent der Deutschen.
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Ausbildung 1. Halbjahr 2009

Posted by admin on 04/01/09 in Ausbildung

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Erste Fusion zweier Wehren im Kreis

Posted by admin on 23/12/08 in Presse AZ
«Müden (hik). Spannung verspricht der Abend des 10. Januar allemal: Die erste Zusammenkunft der Wehren aus Müden und Dieckhorst soll den Grundstein für die künftige Arbeit einer einzigen neuen Wehr legen – der Freiwilligen Feuerwehr Müden und Dieckhorst. Deren Mitglieder finden fortan unter einem gemeinsamen Dach zusammen – dem des neuen Feuerwehrgerätehauses in Müden. »Abgesehen von der Beschlussfassung über den künftigen Namen ist der Verlauf der Gründungsversammlung von 19.30 Uhr an im Landhotel Schrader von Wahlen geprägt. Der künftige Ortsbrandmeister, zwei gleichberechtigte Stellvertreter und das komplette Kommando sind dabei zu wählen, informierten jetzt vorab im AZ-Gespräch der Müdener Ortsbrandmeister Hans Hermann Raupers und Torben Gerloff, stellvertretender Ortsbrandmeister in Dieckhorst. Die Fusion der beiden Wehren – kreisweit bis dato einzigartig – bezeichnet Rainer Rinke, Koordinator im vorab gegründeten Fusionsausschuss – entsprechend auch als „historisches Ereignis“, denn: Die während der Gründungsversammlung Gewählten stellen das erste Kommando einer neuen gemeinsamen Feuerwehr in der Samtgemeinde Meinersen. Dass dabei ein wenig Wehmut aufkommt, liegt laut Rinke auf der Hand. Immerhin endet mit der Fusion eine „lange Tradition der Selbstständigkeit“, die es zu überwinden gilt. So besteht die Dieckhorster Wehr laut Gerlof seit nunmehr 106 Jahren. „Die Müdener seit 125 Jahren“, wie Raupers ergänzt. Künftig gehören insgesamt 103 aktive und 570 passive Kameraden der großen Wehr an. Raupers und Gerlof verstehen das als Chance – verfügen sie doch nach Zusammenlegung unter anderem über zwei autarke Löschgrupen, einen Löschzug und ein Führungsfahrzeug. Und das sind ganz „andere Dimensionen“, verweist Gerlof auf eine schlagkräftige freiwillige Feuerwehr.

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