Keine Engpässe bei Brandeinsätzen: Feuerwehrführerschein auf dem Weg
«(ust) „Fahrer-Engpässe“ bei Brandeinsätzen soll es zukünftig für die Blauröcke nicht mehr geben. „Der so genannte Feuerwehrführerschein ist auf dem Weg“, berichtet CDU-Landtagsabgeordneter Matthias Nerlich. »Landesbehörden dürften somit künftig den Mitgliedern der Freiwilligen Feuerwehren Fahrtberechtigungen für Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen – und nicht wie ursprünglich angedacht bis 4,25 Tonnen – erteilen. Die dazu notwendige Zusatzausbildung könne von den Feuerwehren intern angeboten werden, erläutert der CDU-Politiker weiter. Der Feuerwehrführerschein sei die Lösung einer Problematik, auf die Vertreter von Feuerwehren und auch mehrere Bürgermeister mehrfach hingewiesen hätten, so Nerlich. Sei früher ein normaler Autoführerschein ausreichend gewesen, um Einsatzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen zu steuern, müsse nach EU-Recht inzwischen ein kostspieliger Führerschein der Klasse C1 erworben werden. „Für Einsatzfahrzeuge standen so immer weniger Fahrer zur Verfügung“, erläutert Nerlich. Er hofft nun, dass die Fahrerlaubnisverordnung mit den konkreten Bestimmungen vom Bundesverkehrsminister zeitnah geändert wird, „damit alle Betroffenen möglichst rasch von der neuen Regelung profitieren können“. „Für die Wehren eine wichtige Neuregelung“, ist auch Kreisbrandmeister Willi Aldinger zufrieden.
28.04.2009 / AZ Seite 13 Ressort: GLOK