«(hik) Schulung auf hohem Niveau: Die rund 150 Einsatzkräfte von Rettungsdiensten und Feuerwehren kamen aus dem gesamten Bundesgebiet, sogar aus Meran waren sie angereist. Ihr Ziel: Fortbildung in Theorie und an Crash-Fahrzeugen, um während der Gifhorner Rettungstage für den Ernstfall zu trainieren. »„Wir sind ausverkauft“, freute sich Kreisbrandmeister Willi Aldinger über die Resonanz dieser Veranstaltung in der Feuerwehrtechnischen Zentrale in Gifhorn. Bundesweit habe diese „Messe für Rettung und Sicherheit einen guten Namen“, bekräftigte Landrätin Marion Lau. Ein Auto ist frontal gegen ein Hindernis geprallt oder seitlich von einem Baum eingedrückt worden, die verletzten Insassen müssen schnell und schonend aus dem Fahrzeug befreit werden: Diesem Szenario galt das Hauptaugenmerk der Veranstaltung – der Rettung eingeklemmter Insassen aus Autos und Transportern. Sicherung des Fahrzeugs, Einsatz des Rettungsgerätes, die Auswirkungen neuer Fertigungsverfahren und Werkstoffe in der Kfz-Produktion wurden thematisiert. In der Praxis galt es Hand anzulegen: An sieben Übungsstationen trainierten die Rettungskräfte den Umgang mit hydraulischen und elektrischen Geräten an vorab realistisch deformierten Wagen – an Crash-Fahrzeugen. Firmen gaben zudem einen Überblick über alternative Antriebstechnologien. Im Rahmen einer Industrieausstellung wurden moderne Feuerwehrfahrzeuge präsentiert. Ohne Hilfe der Wehren aus Gifhorn und Triangel und die Unterstützung des Technischen Hilfswerkes wäre diese Veranstaltung nicht machbar gewesen“, zollte Aldinger den ehrenamtlich Aktiven sein Lob. Lau hob zudem die „Unterstützung vieler Hersteller aus der Region“ hervor.
21.09.2009 / AZ Seite 13 Ressort: GLOK